Über mich

 

Hi

Ich bin Laura, Jahrgang `84. Jene Generation, die alles machen kann, worauf sie Bock hat. Ich habe Regionalwissenschaften Lateinamerika auf Diplom in Köln studiert und lebe und arbeite zur Zeit in Bonn. Ich mag Kool Savas genauso wie The Sonics, esse alles außer weich gekochte Eier, bediene mich als ordentliche Wuppertalerin gerne der Fäkalsprache und konsumiere überdurchschnittlich viel Kaugummi (Airwaves natürlich). Ich blogge für Frauen über Aktien und so.

Warum mich Geldfragen interessieren

Schon lange und aus reiner Neugier hatten mich „Finanzfragen“ interessiert, aber wirklich dringlich wurden sie erst, als ich meinen ersten Vollzeitjob hatte, also endlich Geld verdiente.

Ein Auslöser war die Frage meines Arbeitgebers, ob ich in die betriebliche Rentenversicherung einzahlen wolle. Ich wollte nicht. Als allererstes wollte ich die Alternativen ausloten.

Nachdem ich mich vorher schon mit Börse beschäftigt hatte und durch meine Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin einiges an Grundlagen aufbauen konnte, ging es jetzt richtig los. Ich informierte mich rauf und runter, um endlich zu wissen: was soll ich mit meinem Geld machen, soll ich überhaupt was damit machen, und was muss ich tun, um im Alter finanziell abgesichert zu sein?

Mit der Zeit wurden mir immer wieder Dinge klar, von denen ich dachte: Moment mal, wieso weiß ich das nicht längst? Die Antwort: Weil ich mich nie damit beschäftigt habe. Weil meine Eltern nie mit mir darüber geredet haben und vice-versa, und weil ich mit der fremden Welt der Banker und Berater nie was zu tun haben wollte. Wirtschaft? Bäh.

Ja, die Bank freut sich über Kundinnen wie mich. Denen kann sie nämlich theoretisch alles verkaufen,  denn die müssen ja alles glauben weil sie nichts wissen.

Gekauft habe ich nie etwas, weil ich mit Misstrauen geimpft war, nicht zuletzt durch etliche Ratgebersendungen im öffentlich-rechtlichen. Aber Nichts tun ist halt auch keine Lösung, gell.

Als ich einer Freundin erzählte, dass ich mich sehr intensiv mit dem Thema Geld und Altersvorsorge beschäftigte, sagte sie: „Cool, dann kannst du mir Tipps geben“. Ich glaube, dieser Kommentar führte dazu, dass ich – etwas verspätet – nach ein paar Tagen dachte: Das ist logisch und notwendig. Ich sollte auch andere Frauen motivieren, dem viel gemiedenen Thema endlich entgegenzutreten, anstatt es vor sich her zu schieben bis es zu spät ist. Und so begann ich, nach und nach meine Seminare zu konzipieren, und zwar so, wie ich sie gerne serviert bekommen hätte, als ich noch ahnungslos war.

Dass ich nun auch einen 1A Grund zum Bloggen hatte, hat mich umso mehr von meinem Vorhaben begeistert. Leider hat der Tag entweder momentan zu wenig Stunden, oder ich schlafe zu viel, je nachdem wie man es betrachtet. Jedenfalls finde ich nur mühsam Zeit zum Schreiben, obwohl es meine heimliche Leidenschaft ist. Kennst du das Gefühl, wenn dein Magen Faxen macht, weil du etwas schlechtes gegessen, oder dir einen Jägermeister zu viel gegönnt hast? Wie gut es tut, wenn man dann endlich kotzt! So ähnlich fühlt sich für mich Texte schreiben an. Ich kann es nicht anders erklären, daher tut´s mir leid, wenn du das nicht verstehst. Musst du auch nicht. Hauptsache du verstehst meine Blogartikel.

 

Mehr zu meinen Seminaren erkläre ich dir auf meiner Homepage.